
Selbstgespräche auf dem Balkon…
Es ist so leicht, deswegen ist es so schwer. Weil es alles ist, was zählt. Dass wir einander guttun. Doch die Krux ist der Begriff „guttun“. Denn in der Guttun-Tüte ist für jeden was anderes drin.
Verbundenheit, Freundschaft, Vertrauen, Freude, Wachstum, Klarheit, Ehrlichkeit, LIEBE. Doch ist doch jeder Aspekt auch ein Ausdruck von Liebe.
Ich habe nicht einen einzigen Menschen in meinem Feld, den ich nicht auf die ein oder andere Art Liebe. Weil er mir gut tut.
Wenn ich alle Schubladen auflöse, dann ist das die Quintessenz: Liebe.
Wie eine gute Freundin letztlich schrieb: „Ich kann auch freundlich sein und nicht f….. wollen.“
Viele Menschen meinen, es würde etwas verlangt – für die Liebe. Doch dann ist das nicht Liebe – dann ist es ein Geschäft.
Interessant ist dabei, dass wir auch mit uns selbst Geschäfte machen. Jaaaa, wenn wir nicht unseren Ansprüchen genügen, gehen wir mit uns ins Gericht, wie es wohl kaum ein Außenstehender tun würde. Und wenn wir was gut gemacht haben, dann feiern wir uns.
Wie schnell verurteilen wir uns selbst, wo wir anderen weiß der Kuckuck alles verzeihen.
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ Da steht nicht, dass wir den anderen mehr lieben sollen. Sondern ebenso viel. Jedoch auch nicht weniger.
Das bedeutet nicht, dass wir uns nicht aneinander „reiben“ dürfen. Reibung erzeugt Wärme und regt zum Wachstum an. Und auch DAS tut gut. Das ist immer eine Frage der Sichtweise.
Wenn ich das Geschenk suche, werde ich das Geschenk finden. Wenn ich Mist finden will, finde ich Mist.
Geschenke stimmen mich dankbar. Und Dankbarkeit ist? Liebe.
In diesem Sinne… Liebe geht raus. Gute Nacht.


